Neuigkeiten

Liebe Powis!

vom 22. bis 24. März 2016 wird die 6. Fachtagung der Deutsche Nachwuchsgesellschaft für Politik- und Sozialwissenschaft (DNGPS) am ISW der Humboldt Universität zu Berlin stattfinden. Unter dem Titel „Gefährdete Konstellationen. Unsichere Ordnungen und prekäres Leben“ richtet sich die Nachwuchstagung an Studierende und Promovierende. Anbei findet ist der ausführliche Call for Paper. Einreichungen werden bis zum 30. November 2016 erbeten.
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Liebe Studierende, liebe Powis, liebe Bulgarischinteressierte,

Ab dem Wintersemester 2016/17 bietet das EUROPAEUM. Ost - West - Zentrum der Universität Regensburg Bulgarisch kompakt an. Es handelt sich um ein einjähriges studienbegleitendes Zusatzstudium, das euch innerhalb eines Jahres intensiv mit der bulgarischen Sprache, Kultur- und Landeskunde vertraut macht.

Bestandteile hiervon sind Semester begleitende Sprach- und
Landeskundekurse, die Möglichkeit der Teilnahme an einem einwöchigen
landeskundlichen Tandem (falls angeboten) sowie an einer zweiwöchigen
Sommerschule in Bulgarien während der vorlesungsfreien Zeit.

Für das Winteresemester 2016/17 gibt es keine Voraussetzungen, da die Kurse für Anfänger konzipiert sind. Fortgeschrittene können ab dem SS 2017 in die A2-Kurse einsteigen. Die Sprach- und Landeskundekurse sind zudem kostenlos.

Genauere Informationen sind unter:
www.uni-regensburg.de/…/bulgarisch-kompakt/index.html zu
finden.
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++ BULGARISCH KOMPAKT AB WINTERSEMESTER 2016/17 ++ Liebe Studieninteressierte, liebe Studierende, liebe EUROPAEUM-Interessierte, Ab dem Wintersemester 2016/17 bietet das EUROPAEUM Bulgarisch kompakt an. Es handelt sich um ein einjähriges studienbegleitendes Zusatzstudium, das Sie innerhalb eines Jahres intensiv mit der bulgarischen Sprache, Kultur- und Landeskunde vertraut macht. Bestandteile hiervon sind Semester begleitende Sprach- und Landeskundekurse, die Möglichkeit der Teilnahme an einem einwöchigen landeskundlichen Tandem (falls angeboten) sowie an einer zweiwöchigen Sommerschule in Bulgarien während der vorlesungsfreien Zeit. Für das Winteresemester 2016/17 gibt es keine Voraussetzungen, da die Kurse für Anfänger konzipiert sind. Fortgeschrittene können ab dem SS 2017 in die A2-Kurse einsteigen. Die Sprach- und Landeskundekurse sind zudem kostenlos. Genauere Informationen sind unter: www.uni-regensburg.de/europaeum/bulgarisch-kompakt/index.html zu finden.

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Liebe Powis,

das studentische Journal 360° für Politik und Gesellschaft behandelt in seiner nächsten Ausgabe das Thema "Trauma". Eigene Illustrationen, Fotografien, Essays oder Artikel können bis zum 1. August eingesendet werden.

Essays an: einsendungen@journal360.de
Illustrationen/ Fotografien an: bildredaktion@360.de

www.facebook.com/journal360/photos/pcb.10154369759144916/10154369756649916/?type=3&theater
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Heute startet das Festival contre le racisme Regensburg 2016 mit seinem ersten Vortrag zum Thema wissenschaflticher Rassismus und viktorianische Populärkultur.

Schaut vorbei!
Vortrag: Types of Mankind: Wissenschaftlicher Rassismus und viktorianische Populärkultur
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Vortrag: Types of Mankind: Wissenschaftlicher Rassismus und viktorianische Populärkultur

Montag, 27. Juni 2016 – 6:00 pm - Montag, 27. Juni 2016 – 8:00 pm

Types of Mankind: Wissenschaftlicher Rassismus und viktorianische Populärkultur Im 19. Jahrhundert wird die Existenz verschiedener menschlicher "Rassen" intensiv diskutiert und vermeintlich zur gesicherten Erkenntnis. Der Vortrag beleuchtet die Anfänge dieses wissenschaftlichen Rassismus und folgt dessen Spuren in der viktorianischen Populärkultur – insbesondere in Abenteuerromanen. Vortrag von Prof. Dr. Jochen Petzold Montag, 27.06 ab 18 Uhr (Uni Regensburg - H3)

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Wir möchten an dieser Stelle auf die bevorstehende Podiumsdiskussion von Junges Europa e.V. am kommenden Dienstag hinweisen. ... Mehr anzeigenWeniger anzeigen

Rechtsruck in Europa: Warum gewinnen Rechtspopulisten so stark an Einfluss?

Dienstag, 28. Juni 2016 – 6:00 pm - Dienstag, 28. Juni 2016 – 8:00 pm

Herzliche Einladung zur Podiumsdiskussion „Rechtsruck in Europa – warum gewinnen Rechtspopulisten so stark an Einfluss?“ am 28. Juni 2016 von circa 18:00 bis 20:00 Uhr im Hörsaal 24 der Universität Regensburg. An der Podiumsdiskussion werden teilnehmen • Generalkonsul Jean-Claude Brunet (Generalkonsulat der Französischen Republik in Bayern) • Dr. Timo Lochocki (German Marshall Fund of the United States), • Merlijn Schoonenboom (De Groene Amsterdammer) • Generalkonsul Gábor Tordai-Lejkó (Generalkonsulat Ungarns in Bayern), • Hans-Juergen Zahorka, Assessor jur. (LIBERTAS - Europaeisches Institut GmbH, Chefredakteur European Union Foreign Affairs Journal) Die Diskussion wird moderiert von Kilian Neuwert (Bayerischer Rundfunk). Europa radikalisiert sich, fast überall gewinnen Rechtspopulisten an Einfluss: Front National, Ukip, Lega Nord, FPÖ oder AfD. Warum? Ist der Rechtspopulismus eine Reaktion auf die Globalisierung im Zeichen des Neoliberalismus? Neben etablierten westlichen Demokratien wie Frankreich rücken insbesondere die neuen EU-Länder stark nach rechts. Fremdenfeindlichkeit ist weit verbreitet, Solidarität weit entfernt – im Osten vielmehr als im Westen, obwohl dort kaum Ausländer leben. Dies lehrt zunächst die Euro-Krise und nun die Flüchtlingskrise. Ist Europa von rechts außen bedroht? Unter den Aspekten, dass derzeit kein funktionierendes „Rezept“ der etablierten Parteien gegen den Rechtspopulismus in Europa besteht und der Prozess der Europäischen Integration behindert wird, empfinden wir eine umfassende Auseinandersetzung mit dem Thema „Rechtsruck in Europa“ für notwendig. Auf Dein Kommen freut sich Junges Europa e.V.

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Liebe Studierende, vor allem liebe Powis!

Ihr möchtet in den Semesterferien ins Ausland?
Ihr interessiert euch für soziale Projekte oder spannende Fachpraktika im Ausland?

Dann kommt zu AIESEC's Infoveranstaltung für Politikwissenschaftler und informiert euch über eure Möglichkeiten.

Wann: 27. Juni 2016, 18 Uhr
Wo: W113
PoWi Infoevent
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PoWi Infoevent

Montag, 27. Juni 2016 – 6:00 pm - Montag, 27. Juni 2016 – 7:00 pm

Du studierst Politikwissenschaft und bist auf der Suche nach nach einem Praktikum? Mit AIESEC in Regensburg kannst du ein Auslandsabenteuer mit deinem Pflichtpraktikum verbinden! Komm zu unserem Infoevent am 27. Juni speziell für Politikwissenschaftler und informiere dich über deine Möglichkeiten mit uns.

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Liebe Studierende, liebe Powis!

Heute, Mittwoch 22. Juni findet der letzte Vortrag unserer Veranstaltungsreihe statt.

Thomas Witzgall, Journalist von Endstation Rechts.Bayern reicht
wird sprechen über "Möglichkeiten und Grenzen repressiven Vorgehens gegen rechtsextreme Gruppierungen".

Der Vortrag beginnt um 18 Uhr im H13.

Nähere Infos findet ihr unter:
www.facebook.com/events/1905190243041355/
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Gewalt & Politik. Vortragsreihe mit kritischer Diskussion.

Mittwoch, 08. Juni 2016 – 6:00 pm - Mittwoch, 22. Juni 2016 – 6:00 pm

In Zeiten von Pegida, einem steten Migrationsstrom nach Europa und brennenden Flüchtlingsheimen ist das Thema politisch motivierte Gewalt ein dauerhafter Begleiter der Nachrichten geworden. Die Gefahr, dass sich nationalstaatliches Gedankengut zu handgreiflicher Gewalt formt und gegen Andersdenkende oder Schutzsuchende richtet, wird zunehmend brisanter. Die Vortragsreihe verfolgt daher das Ziel, tiefere Einblicke in die Formen von Extremismus zu geben und Hintergründe detailliert zu beleuchten. Dr. Alexander Straßner, Universität Regensburg 12. Mai 2016 – 18 Uhr – H4 "Politischer Extremismus in westlichen Demokratien: ein überstrapazierter Begriff?" Politischer Extremismus ist einer der am meisten umstrittenen Begriffe in der Politikwissenschaft. Einer der Gründe dafür liegt darin, dass es sich um einen Kampfbegriff handelt, der nicht nur gegenüber tatsächlichen, objektivierbaren Extremismen verwendet wird, sondern auch gegenüber unliebsamen politischen Gegnern. Außerdem nutzen tatsächliche Extremismen Tarntechniken, um ihre Inhalte zu verschleiern. Prof. Dr. Henning Müller 8. Juni 2016 - 18 Uhr - H 10 "Staatsführungen als politische Gewalttäter - kriminologische Anmerkungen" Die Kriminologie hat sich lange Zeit fast ausschließlich mit Straftaten und Straftätern befasst, die sich gegen die staatlichen Strafgesetze, und im Falle politischer Taten, gegen die staatliche Ordnung richten. Das Phänomen, dass Staatsführungen selbst kriminelle Akte begehen oder anleiten, wurde den Historikern und Politikwissenschaftlern zur Analyse überlassen. Spätestens seit Verbrechen auch auf völkerrechtlicher Ebene strafrechtlich geahndet werden (beginnend mit den Nürnberger Tribunalen bis zum heutigen IStGH), sollte dies aber auch ein kriminologische Forschungsgegenstand sein. Im Vortrag wird versucht, durch Staatsführungen ausgeübte bzw. angeordnete politische Gewaltakte kriminologisch zu systematisieren und kriminologische Theorie fruchtbar zu machen. Als konkretes Anwendungsbeispiel dienen die Folterungen und Gefangenenmisshandlungen in Guantanamo und Abu Ghraib. Prof. Dr. Isabella von Treskow 9. Juni 2016 - 18 Uhr - H 10 “9/11 - 'Charlie Hebdo': Massive Gewalt, kollektive Erschütterung - kollektives Trauma?” Seit einiger Zeit ist vom "kollektiven Trauma" die Rede, wenn es um Reaktionen auf massive Gewaltereignisse in der Öffentlichkeit geht. Der Vortrag beleuchtet die Debatte um den Begriff und zeigt den Wandel in der Funktion von Medien auf, mit kollektiven Gewaltereignissen umzugehen, die eine Nation, Kultur oder Ethnie betreffen, wie etwa die Attentate am 11. September 2001, die Attentate auf die Redaktion von Charlie Hebdo oder auf den Supermarkt Hyper Cacher am 7. und 9. Januar 2015. Prof. Dr. Werner Patzelt, TU Dresden 15. Juni 2016 – 18 Uhr – H10 “Für Radikalität, gegen Gewalt! Vom Wert der pluralistischen Demokratie” Unter Menschen ist es recht selbstverständlich, unterschiedlicher politischer Meinung zu sein. Nicht selbstverständlich ist es aber, dass ein Staat oder eine Gesellschaft offenen politischen Streit auch zulässt und gewährleistet, dass jeder seine Meinung frei von Angst vertreten kann. Das ist der ganz besondere Wert pluralistischer Demokratie. Gerade sie, auch wenn sie leider nur selten in Geschichte und Gegenwart vorkommt, macht Staaten und Gesellschaften lernfähig, indem sie Kritik an den herrschenden Verhältnissen ermöglicht und nicht bloß die Affirmation des Bestehenden verlangt. In einer pluralistischen Demokratie ist außerdem Platz für inhaltliche Radikalität aller Art – und eben nicht nur für Mäßigung, Besonnenheit und politisch korrekte Vorsicht. Die einzige Grenze zieht allem Streit die Achtung der Menschenwürde, gerade auch der des Gegners. Gewalt aber zielt am Geist des Anderen vorbei auf dessen Gefühle und oft auch Körper – und entwürdigt ihn eben dadurch im Kern seiner Persönlichkeit. Also muss politischer Streit gewaltfrei bleiben, falls man die so selten erlangbaren Vorteile pluralistischer Demokratie nicht aufs Spiel setzen will. Johanna Sigl 20. Juni 2016 – 18 Uhr – H3 "Die Bedeutung von Gewalt in den Lebensgeschichten von ehemaligen Rechtsextremen.” Anhand der Analyse biographisch-narrativer Interviews fokussiert der Vortrag auf die verschiedenen Bedeutungszuschreibungen, die Gewalt in den Zuwendungs- und Distanzierungsprozessen von sogenannten AussteigerInnen aus der extremen Rechten erlangen kann. Thomas Witzgall, Journalist, Endstation Rechts.Bayern reicht. 22. Juni 2016 – 18 Uhr – H13 Der Vortrag widmet sich dem Thema repressiven Vorgehens gegen extrem rechte Gruppen. Wie steht es nach der mündlichen Verhandlung um das NPD-Verbot, wie reagieren Gruppen auf Verbote und Razzien, was kann Repression leisten, was nicht?

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Liebe Studierende, liebe Powis!

Heute, 20. Juni findet der nächste Vortrag (Teil 5) unserer Veranstaltungsreihe statt. Johanna Sigl, M.A. wird sprechen über
"Die Bedeutung von Gewalt in den Lebensgeschichten von ehemaligen Rechtsextremen.”

Der Vortrag beginnt um 18 Uhr im H3. Ihr seid alle herzlich eingeladen!
Nähere Infos findet ihr unter:
www.facebook.com/events/1905190243041355/
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Gewalt & Politik. Vortragsreihe mit kritischer Diskussion.

Mittwoch, 08. Juni 2016 – 6:00 pm - Mittwoch, 22. Juni 2016 – 6:00 pm

In Zeiten von Pegida, einem steten Migrationsstrom nach Europa und brennenden Flüchtlingsheimen ist das Thema politisch motivierte Gewalt ein dauerhafter Begleiter der Nachrichten geworden. Die Gefahr, dass sich nationalstaatliches Gedankengut zu handgreiflicher Gewalt formt und gegen Andersdenkende oder Schutzsuchende richtet, wird zunehmend brisanter. Die Vortragsreihe verfolgt daher das Ziel, tiefere Einblicke in die Formen von Extremismus zu geben und Hintergründe detailliert zu beleuchten. Dr. Alexander Straßner, Universität Regensburg 12. Mai 2016 – 18 Uhr – H4 "Politischer Extremismus in westlichen Demokratien: ein überstrapazierter Begriff?" Politischer Extremismus ist einer der am meisten umstrittenen Begriffe in der Politikwissenschaft. Einer der Gründe dafür liegt darin, dass es sich um einen Kampfbegriff handelt, der nicht nur gegenüber tatsächlichen, objektivierbaren Extremismen verwendet wird, sondern auch gegenüber unliebsamen politischen Gegnern. Außerdem nutzen tatsächliche Extremismen Tarntechniken, um ihre Inhalte zu verschleiern. Prof. Dr. Henning Müller 8. Juni 2016 - 18 Uhr - H 10 "Staatsführungen als politische Gewalttäter - kriminologische Anmerkungen" Die Kriminologie hat sich lange Zeit fast ausschließlich mit Straftaten und Straftätern befasst, die sich gegen die staatlichen Strafgesetze, und im Falle politischer Taten, gegen die staatliche Ordnung richten. Das Phänomen, dass Staatsführungen selbst kriminelle Akte begehen oder anleiten, wurde den Historikern und Politikwissenschaftlern zur Analyse überlassen. Spätestens seit Verbrechen auch auf völkerrechtlicher Ebene strafrechtlich geahndet werden (beginnend mit den Nürnberger Tribunalen bis zum heutigen IStGH), sollte dies aber auch ein kriminologische Forschungsgegenstand sein. Im Vortrag wird versucht, durch Staatsführungen ausgeübte bzw. angeordnete politische Gewaltakte kriminologisch zu systematisieren und kriminologische Theorie fruchtbar zu machen. Als konkretes Anwendungsbeispiel dienen die Folterungen und Gefangenenmisshandlungen in Guantanamo und Abu Ghraib. Prof. Dr. Isabella von Treskow 9. Juni 2016 - 18 Uhr - H 10 “9/11 - 'Charlie Hebdo': Massive Gewalt, kollektive Erschütterung - kollektives Trauma?” Seit einiger Zeit ist vom "kollektiven Trauma" die Rede, wenn es um Reaktionen auf massive Gewaltereignisse in der Öffentlichkeit geht. Der Vortrag beleuchtet die Debatte um den Begriff und zeigt den Wandel in der Funktion von Medien auf, mit kollektiven Gewaltereignissen umzugehen, die eine Nation, Kultur oder Ethnie betreffen, wie etwa die Attentate am 11. September 2001, die Attentate auf die Redaktion von Charlie Hebdo oder auf den Supermarkt Hyper Cacher am 7. und 9. Januar 2015. Prof. Dr. Werner Patzelt, TU Dresden 15. Juni 2016 – 18 Uhr – H10 “Für Radikalität, gegen Gewalt! Vom Wert der pluralistischen Demokratie” Unter Menschen ist es recht selbstverständlich, unterschiedlicher politischer Meinung zu sein. Nicht selbstverständlich ist es aber, dass ein Staat oder eine Gesellschaft offenen politischen Streit auch zulässt und gewährleistet, dass jeder seine Meinung frei von Angst vertreten kann. Das ist der ganz besondere Wert pluralistischer Demokratie. Gerade sie, auch wenn sie leider nur selten in Geschichte und Gegenwart vorkommt, macht Staaten und Gesellschaften lernfähig, indem sie Kritik an den herrschenden Verhältnissen ermöglicht und nicht bloß die Affirmation des Bestehenden verlangt. In einer pluralistischen Demokratie ist außerdem Platz für inhaltliche Radikalität aller Art – und eben nicht nur für Mäßigung, Besonnenheit und politisch korrekte Vorsicht. Die einzige Grenze zieht allem Streit die Achtung der Menschenwürde, gerade auch der des Gegners. Gewalt aber zielt am Geist des Anderen vorbei auf dessen Gefühle und oft auch Körper – und entwürdigt ihn eben dadurch im Kern seiner Persönlichkeit. Also muss politischer Streit gewaltfrei bleiben, falls man die so selten erlangbaren Vorteile pluralistischer Demokratie nicht aufs Spiel setzen will. Johanna Sigl 20. Juni 2016 – 18 Uhr – H3 "Die Bedeutung von Gewalt in den Lebensgeschichten von ehemaligen Rechtsextremen.” Anhand der Analyse biographisch-narrativer Interviews fokussiert der Vortrag auf die verschiedenen Bedeutungszuschreibungen, die Gewalt in den Zuwendungs- und Distanzierungsprozessen von sogenannten AussteigerInnen aus der extremen Rechten erlangen kann. Thomas Witzgall, Journalist, Endstation Rechts.Bayern reicht. 22. Juni 2016 – 18 Uhr – H13 Der Vortrag widmet sich dem Thema repressiven Vorgehens gegen extrem rechte Gruppen. Wie steht es nach der mündlichen Verhandlung um das NPD-Verbot, wie reagieren Gruppen auf Verbote und Razzien, was kann Repression leisten, was nicht?

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Fachschaft Politikwissenschaft Uni Regensburg hat 96 neue Fotos zu dem Album „Sommerfest 2016“ hinzugefügt. ... Mehr anzeigenWeniger anzeigen

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